Skip to main content

Unser neues Programm

Wohin geht ein Mensch, wenn er nicht weiß, wo er hingehen soll?*

Auf Wegen und Abwegen, über Umwege und Sackgassen, Traumpfade und Hoffnungsbrücken umkreist der Chor „Die Untertanen“ mit seinem neuen Programm „Wohin?“ das Thema Flucht.
Wohin geht es mit uns und anderen zwischen Grenzsetzungen und Verletzungen? Wiegt der Verlust der alten Heimat schwerer als die Unmöglichkeit, eine neue zu finden? Wie groß ist die Angst? In wem? Wovor?
Bin ich ein besserer Mensch, wenn ich einen Flüchtling aufnehme – weil mein Großvater ja auch mal auf der Flucht war?
Und was ist der Unterschied zwischen Naivität und Utopie?
Sie wissen nicht genau, wo wir stehen? Wissen Sie denn, wo Sie stehen? Und wohin Sie gehen wollen?
Leise und nachdenklich, verzweifelt und fordernd, zwischen hoffnungs- und liebevoll, abgründig, poetisch, mal wütend, mal sehnsüchtig gehen die Untertanen unter die Haut. Mit Musik von Ungarn bis Israel, von Deutschland bis Südafrika, von Wecker über Brecht bis Kodály. Wir singen und schweigen, erzählen und fragen, spielen und singen, singen, singen ...


* aus: Erpenbeck, Jenny: GEHEN, GING, GEGANGEN. München 2015.

 

Flyer ansehen / speichern

Samstag, 25. November 2017 um 20:00 Uhr in der Epiphaniaskirche, Kärntner Str. 23 - 25, Münster

Sonntag, 4. Februar 2018

um 16:00 Uhr

Benefizkonzert mit ÖFID

in der Josephskirche

Josef-Heiming-Str. 3, Dülmen

 

 

  • Der Chor integriert und spiegelt Volksbewegungen aus aller Welt und gibt ihnen eine Stimme.

     

    Die Sängerinnen und Sänger sind bewegt und wollen bewegen.

     

    Dem Chor ist an eigenen Zwischentönen gelegen.

  •  

    Die Mitglieder des Chores stellen sich gerne

    der gemeinsamen inhaltlichen Auseinandersetzung,

    die sich in ihren Konzerten genauso wiederfindet

    wie die Weiterentwicklung der künstlerischen Formen.

  • Die Lust zu singen, zu musizieren,


    zu spielen, auszuprobieren und Neues


    zu wagen nutzen die etwa 30 Sänger

    und Sängerinnen, um sich einzumischen.


    Wie selbstverständlich wird Partei

    ergriffen für Menschen, denen es nicht

    so gut geht wie uns.

 

1981 gründete sich in Münster dieser Chor. Der Name geht zurück auf Adolf Glasbrenners Spottlied (von 1848/49) auf die Obrigkeit: „Ich bin ein treuer Untertan, das duldet keinen Zweifel...”.

Gründungsmitglied Rüdiger Schrade-Tönnißen ist engagierter Chorleiter des ca. 30-köpfigen gemischten, vierstimmigen Chores. Musikalische Leidenschaft und sensible Antennen für gesellschaftliche Fragen sind wichtige verbindende Elemente. Sie bilden die Basis für kreative Auseinandersetzungen und prägen den gemeinsamen Chorklang.

Das Repertoire umfasst neben mitreißenden Liedern aus Lateinamerika, Südafrika, Europa und Asien auch ein eigenständiges jiddisches Programm.

Volkslieder, Chansons und Klassiker werden, teils instrumental begleitet, teils a cappella gesungen.

Unter Leitung von Rüdiger Schrade-Tönnißen nehmen die Sängerinnen und Sänger mittels ironischer Textverfremdungen Klischees aufs Korn.

 

Insgesamt vermitteln „Die Untertanen" vor allem eins:

 

                                           Die Freude am Singen.